Sachsen-Anhalt verfügt über eine große Zahl von Landschaftsparks und Schlossgärten. Die kleinen, spezialisierten Gärten sind vergleichsweise weniger vertreten. Zu Entdecken sind im Land ausgewählte Gartenstile: Klostergarten (Memleben), Kräutergarten Altenau, Domgarten (Naumburg), Botanischer Garten (Halle), Landschaftspark (Wörlitz), Kurpark (Bad Lauchstädt), Rosarium (Sangerhausen), Gutspark (Seggerde), Park-Gewächshäuser (Magdeburg), Historismus (Wernigerode), Märchengarten (Roseburg), Barockgarten (Hundisburg), Irrgarten (Altjeßnitz), Alpengarten (Brocken), Japangarten (Zeitz), Bauerngarten (Diesdorf), Gesteingarten (Gommern), Dahliensammlung, Rhododendron, Heide, Senkgarten (Magdeburg), Rokokogarten (Mosigkau). Die Tour zu den schönsten Gärten in Sachsen-Anhalt beginnt westlich am KräuterPark in Altenau und endet nördlich im Freilichtmuseum Diesdorf. *Gartenreisen*
Botanische Anlage ++ 1500 Kräuter und Gewürzpflanzen ++ 30 000 qm Fläche in Schaubeeten ++ weltweit größter Kräuterpark ++ informative Gewürzgalerie, exotische Gewürzpagode ++ 500 selbst hergestellte Gewürzmischungen aus allen Erdteilen, Teemischungen, Räucherwerk, Harze, Gummen, Anregungen für die Naturheilkunde ++
Höchster Berg im Norden Deutschlands ++ 1.141,1 m ü. NN ++ Nationalpark Harz ++ Heinrich Heine Gedenkstein (Heines "Harzreise") ++ Goethe Gedenkstein ("Harzreise", "Faust") ++ Besucher Hermann Löns (Bild) ++ Gedenktafel für das von Carl Friedrich Gauß vermessene Dreieck (Brocken – Hoher Hagen – Inselsberg) ++ seit 1899 schmalspurige Brockenbahn ++ Brockenhaus, Gastronomie ++ Dauerausstellung zu Geschichte, Natur, Mythologie, Kunst, Literatur um den Brocken ++ Brockengarten (botanischer Garten mit 1.600 Pflanzenarten aus dem Gebiet des Brockens ++ Führungen im Nationalpark ++
Schloss des Historismus ++ mittelalterliche Burganlage, ab 1710 Barockschloss, 1880 Repräsentationsschloss ++ wurde zu einem Leitbau des norddeutschen Historismus ++ Neorenaissancefachwerk ++ Schlosskirche ++ Museum ++ Außenstelle der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt ++ Wernigeröder Schlossfestspiele im August ++ Museumsladen, Schlosscafé ++ Hochzeitsschloss (standesamtliche Trauungen im Rauchsalon, kirchliche Trauungen in der Schloßkirche) ++ Terrassengärten, Lustgarten ++
Höhenburg des Historismus ++ errichtet 1908 ++ Architekt Bernhard Sehring ++ Palas, Torhaus, Wartturm, Vorburg, Bergfried, Wohnturm im Stil eines normannischen Donjon, Burghöfe nach dem Vorbild alter Burganlagen ++ bis 1945 Geschäftssitz des Junkers-Generaldirektors Leo Rothe ++ 1955 Sitz der LPG '7. Oktober' Rieder, Ausbildungsstätte für Geflügelzüchter ++ 1967-1984 vom Kulturbund der DDR verwaltet ++ seit 2005 Privatbesitz ++ im Sommer zugänglich ++ Schlosspark als englischer Garten des frühen 19. Jahrhunderts, frühbarocke italienische Anlage, 100 m terrassierte Wasserkaskade ++ Grotte als Mausoleum ++
Rosengarten ++ 1899 angelegt, 1903 eröffnet ++ Gartenarchitekten Friedrich Erich Doerr ++ größte Rosensammlung der Welt ++ 8.300 Rosenarten und Rosensorten, 40 Rosenklassen, 60.000 Rosensträucher, 500 Arten und Formen von Wildrosen ++ Fläche 15 ha ++ seit 1977 im August Fest der 1000 Lichter ++ Gartenteil mit 150 Rosensorten aus Rosenzüchtung in der DDR, Sammlung von Rosenzüchtungen aus ehemals kommunistischen Ländern ++ Schwerpunkte Polyantha-Rosen, Remontant-Rosen, Noisette-Rosen und Rambler-Rosen, viele Raritäten ++
Ehemaliges Benediktinerkloster ++ gegründet 10. Jahrhundert ++ König Heinrich I. und sein Sohn Kaiser Otto I. waren mehrfach hier ++ Sterbeort Heinrichs I. (936) und Sterbeort Otto der Große (973) ++ Otto II. und Theophanu erhoben das Benediktinerkloster Memleben zur Reichsabtei (pflegte das Gebetsgedenken für Otto I. und das Herrscherpaar) ++ Ruine der Klosterkirche (13. Jahrhundert), Klostergarten (nach mittelalterlichen Vorbildern, Pflanzen 10. Jahrhundert), Klausurbauten, sehr gut erhaltene spätromanische Krypta ++ Museum Kloster und Kaiserpfalz Memleben ++ Ausstellung zur Ausstellung zur Bedeutung des ottonischen Herrschergeschlechtes für Memleben und zum Benediktinerkloster ++ Skriptorium (Buchherstellung in ottonischer Zeit) ++ Außenanlage ++ Konzerte, Führungen ++ Unterkunft, Hochzeiten ++ Klosterladen ++ Angebot „Belebtes Kloster – Spirituelle Angebote in Memleben“ ++
Bauwerk der späten Romanik und frühen Gotik ++ viertürmige Wahrzeichen der Stadt ++ 1250 geschaffene Stifterstandbilder (Uta), Kreuzigungsgruppe, Reliefs der Passion Christi ++ Westchor erstes Werk der frühen Gotik in Sachsen und Thüringen ++ ehemalige Kathedrale des Bistums Naumburg ++ 1542 mit Nikolaus von Amsdorf zum ersten Mal im Reich ein evangelischer Bischof eingesetzt ++ Domgarten (historische Pflanzen) ++
Barockschloss ++ 1667 zerstörte Bischofsburg neu errichtet ++ Residenz des Herzogtums Sachsen-Zeitz ++ Dreiflügelanlage mit Turm ++ Dom wurde zur Schlosskirche umgebaut ++ 1815 in preußischem Besitz ++ zwischenzeitlich Landarmen- und Korrektionsanstalt, Städtisches Polizeigefängnis, Arbeitsamt, Volksküche, Freiwilliger Arbeitsdienst, Pflichtarbeitsdienst, Sammellager für polnische und französische Fremdarbeiter, Umsiedlerlager ++ seit Städtisches Museums ++ Deutsche Kinderwagenmuseum, Museumspädagogische Zentrum, regionalwissenschaftliche Präsenzbibliothek ++ Schlossrestaurant ++ 12 ha Schlosspark (Orangerie, klassizistisches Badehaus, Themengärten, Rossner-Park, Lustgärten, Japanischer Garten) ++ Konzerte, Theater, Feste ++
Goethe ließ das Theater errichten ++ Sommerspielstätte für des Dichters Weimarer Hoftheatertruppe ++ Eröffnung am 26. Juni 1802 ++ rekonstruierte historische Bühnenmaschinerie ++ effektvolle Bühnenbildwechsel bei offenem Vorhang ++ alljährlich Aufführungen von Werken Goethes, Schillers, Mozarts, Händels u.a. ++ Aufführungsort der Händel-Festspiele Halle ++ Park als historische Kuranlagen ++
Botanischer Garten des Instituts für Geobotanik der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg ++ gegründet 1694 ++ angelegt als Hortus Medicus der halleschen Universität ++ unterhalten von den Augustinermönchen des Kloster Neuwerk ++ 1531 „Fürstengarten“ der Erzbischöfe von Magdeburg ++ heute rund 12.000 Pflanzenarten aus der ganzen Welt ++ Fläche 4,5 ha, davon 3.000 qm unter Glas ++ Victoria-Haus, Palmenhaus ++ Spezialsammlung Kakteen, fleischfressenden Pflanzen, tropischen Orchideen, Tropenwald ++ historische Sternwarte von 1788 (1802 von Goethe besucht) ++ Botanikschule ++
Barocke Gutsanlage ++ erbaut ab 1699 ++ Bauherr Hans Adam Freiherr von Ende (1633-1706) ++ Herrenhaus und Parkanlage ++ Urentwurf des Irrgartens von Landpfarrer Johann Peschel (um 1535-1599) ++ heutige Struktur von 1894, Fläche 2.600 qm ++ vom alten Gutshof Tordurchfahrt und Gutsnebengebäude erhalten ++ Parkfest, Konzerte, Bauernmarkt ++
Rokokoschloss ++ 1757 als Sommersitz erbaut ++ Architekt Christian Friedrich Damm ++ Bauherrin Prinzessin Anna Wilhelmine, Lieblingstochter des Fürsten Leopold I. von Anhalt-Dessau ++ Ehrenhof mit Corps de Logis, Kavaliershäuser, Wirtschaftsbauten ++ Park (Rokokogarten) gehört zum UNESCO-Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz ++ ab 1951 Museum für die Wohnkultur des Rokoko ++ Galeriesaal mit Gemälden überwiegend flämischer und holländischer Meister des 17. Jahrhunderts (Peter Paul Rubens, Anton van Dyck, Jan Brueghel d. Ä., Jacob Jordaens, Hendrick Goltzius, Gerard van Honthorst), umfangreiche Sammlung von Bildnissen anhaltinischer Fürsten ++ Orangerie Sonderausstellungen, Konzerte ++
Frühklassizistisches Schloss ++ Gründungsbau des deutschen Klassizismus ++ errichtet 1773 ++ Architekt Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff ++ Keramiksammlung aus der Porzellanmanufaktur Wedgwood ++ Wörlitzer Park an einem Seitenarm der Elbe ++ Teil des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches (seit 2000 UNESCO-Welterbe) ++ unter Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740–1817) geschaffen ++ 1769-1773 angelegt, bis 1813 erweitert ++ Landschaftspark nach englischem Vorbild ++ Park sollte einen Bildungsauftrag haben zu Architektur, Gartenkunst, Ackerbau ++ Fläche 112,5 ha ++ Architekt Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff, Hofgärtner Johann Friedrich Eyserbeck ++ Parkbauten u. a. Gotisches Haus, Graues Haus, Synagoge, Bibelturm, Einsiedelei, Venustempel, Grotte, Villa Hamilton, Bauernhaus ++
Als Garten angelegte Gesteinssammlung ++ eröffnet 1995 ++ größte unter offenem Himmel befindliche Gesteinssammlung Deutschlands ++ erinnert an den Abbau von Naturstein (Quarzit) in Gommern ++ Fläche 2.000 qm ++ über 240 Gesteinsblöcke von über 200 Fundorten ++ Größen durchschnittlich 1–3 t (max. 11,5 t) ++ fast alle Gesteinsarten vorhanden ++ Exponate u. a. Fuchsitquarzit aus Nordnorwegen, Lavaproben aus Island, Serpentinit aus Kuba ++
Städtische Parkanlage ++ angelegt 1825 ++ Fläche 11 ha ++ Gartenarchitekt Peter Joseph Lenné ++ erster Volksgarten Deutschlands ++ 970-1813 Ort des Klosters Berge ++ 1826 Friedrich-Wilhelms-Garten ++ 1829 Bau des Gesellschaftshauses (Architekt Karl Friedrich Schinkel) ++ Gruson-Gewächshäuser von 1896 (Schauhäuser mit exotischer Pflanzensammlung, Vögel, Zierfische) ++
Städtischer Park ++ Fläche 21 ha ++ angelegt 1845, rekonstruiert 1884 ++ Landschaftsgärtner Rudolf Schoch ++ Rosengarten (1868), Rhododendrontal, Senk- und Heidegarten, Dahliengarten (1925, größte deutsche Dahlienschau, 900 Sorten gezüchtet) ++ seit 1959 Magdeburger Zoo ++
Spätbarockes Herrenhaus ++ 1838 erbaut ++ Rittergut 1224 erwähnt ++ Gutspark als englischer Landschaftsgarten ab 1833 unter Werner von Spiegel zu Peckelsheim angelegt ++ zwischenzeitlich Lungenheilanstalt, Lehrlingswohnheim, Unterkunft der Grenztruppen, Kinderkrippe ++ seit 1990 Privatbesitz, Landwirtschaft auf 900 ha ++ Konzerte ++
Barockschloss ++ 1140 Burg erstmals erwähnt, Barockumbau 1693 ++ durch Brand nach der Einquartierung sowjetischer Truppen im Jahr 1945 weitgehend zerstört, Wiederaufbau seit 1991 ++ 100 ha rekonstruierter Landschaftspark und Barockgarten (1719) ++ Kunstsammlungen Heinrich Apel und Friedrich Loock, Restaurant, Schlossladen ++ Veranstaltungslocation ++ SommerMusikAkademie im August ++ Hochzeitsschloss (Hochzeitszimmer) ++ Alvenslebensche Bibliothek (Außenstelle der Universitäts- und Landesbibliothek) ++ Übernachtungen in der Schlossherberge ++ Besichtigung, Führungen ++
Volkskundliches Freilichtmuseum ++ 1911 gegründet ++ Fläche 6 ha ++ 20 Wohn- und Wirtschaftsgebäude ++ historisch angelegte Bauerngärten, Feldflächen ++ Niederdeutsche Hallenhäuser, niederdeutschen Höfe, mitteldeutscher Vierseithof Speicher ++ Taubenturm, Backhaus, Torhäuser, Schmiede, Dorfschule, Bockwindmühle ++ lebendiges Museum zur Kultur, Arbeits- und Lebensweise des 17.-20. Jahrhunderts der Bewohner der Altmark auf dem Lande ++ historischer Museumskrug mit Regionalküche und Spezialitäten ++
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