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Synagogen in Rheinland Pfalz (8 Stationen gefunden)

Bild Synagoge Wittlich
Foto: © Willy Horsch / CC-BY-3.0 / Synagoge Wittlich
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Einer der ältesten Synagogenbauten Deutschlands befindet sich in Worms, eines der neueren zeitgenössischen Gebäude aus dem Jahr 2011 ist die Neue Synagoge Beith-Schalom in Speyer. So ist in Rheinland-Pfalz ein breites Spektrum architektonischer Formensprachen zu besichtigen. Die Vielzahl der historischen Synagogen hat, wie andernorts, die Verwüstungen des Jahres 1938 nicht überdauert. Die Tour zu den Synagogen in Rheinland-Pfalz beginnt nördlich an der Synagoge in Koblenz und endet westlich an der ehemaligen Synagoge in Wittlich. *Architekturreisen, Religionsreisen*

1. Station: Synagoge Koblenz

Bild Synagoge Koblenz
Foto: © holger weinandt , cc by-sa 3.0 de

Synagoge, separater Gemeindesaal, Gemeinderäume ++ Jüdische Kultusgemeinde Koblenz ++ ehemalige Trauerhalle von 1925, Neues Bauen, Expressionismus, Neoklassizismus (Architekt Carl Schorn) ++ Umbau 1962 ++ Architekt Helmut Goldschmidt ++ kubischer Mittelteil, niedrige Seitenflügel ++ Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal ++ Synagoge der jüdischen Kultusgemeinde von Koblenz, Landkreise Mayen-Koblenz, Ahrweiler, Cochem-Zell, Rhein-Lahn, Westerwald ++

  • GPS-Koordinaten: 50.362098, 7.584761
  • Adresse: Schwerzstraße 14, 56073 Koblenz
  • Telefon: +49 261 42223
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

2. Station: Weisenauer Synagoge Mainz

Bild Weisenauer Synagoge Mainz
Foto: © nixnubix , cc by-sa 3.0

Synagoge ++ erbaut 1738 ++ einstöckiges Gebäude, Satteldach ++ 1938 geplündert ++ nach 1945 Hühnerstall, Schuppen, Lager ++ 1978 wieder entdeckt ++ 1996 durch Förderverein restauriert, wieder geweiht ++ Mikwe vorhanden, wurde durch eine Quelle am Berghang gespeist ++

  • GPS-Koordinaten: 49.98561, 8.29863
  • Adresse: Wormser Straße 31, 55130 Mainz
  • Telefon: +49 6131 2108800
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

3. Station: Neue Synagoge Mainz

Bild Neue Synagoge Mainz
Foto: © Mdhz / CC-BY-SA-3.0 / Neue Synagoge Mainz

Gemeindezentrum am Platz der alten Hauptsynagoge ++ erbaut 2010++ Architekt Manuel Herz ++ Baukörper in Buchstabenformen (fünf hebräische Buchstaben stehen für die fünf Bereiche des jüdischen Zentrums), ergeben das Wort "Kedduscha“ ++ nach Osten gerichtetes, trichterförmiges Dach des Versammlungsraumes als Schofar geformt ++ Majolikaverkleidung der Fassaden in variierenden Grüntönen ++ goldfarbener Gottesdienstraum (zehntausende Schriftzeichen an den Wänden) ++ dekonstruktivistische, symbolistische Architektur ++ 450 Sitzplätze ++ zum Gedenken an die zerstörte alte Synagoge wuchtige dorische Säulen des einstigen Vorhofs aufgestellt ++ Jüdische Gemeinde Mainz ++ Führungen nach Anmeldung möglich ++

  • GPS-Koordinaten: 50.00868, 8.25956
  • Adresse: Josefsstraße 41, 55118 Mainz
  • Telefon: +49 6131 2108800
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

4. Station: Synagoge Bad Kreuznach

Bild Synagoge Bad Kreuznach
Foto: © marcin szala , cc by-sa 3.0

Synagoge, Gemeindezentrum der Jüdischen Kultusgemeinde für die Kreise Bad Kreuznach und Birkenfeld ++ früheren Kapelle des US-Militärs ++ Bau der Fünfziger Jahre ++ 2002 geweiht ++ äußere Gestalt erhalten ++ hölzerner Toraschrein in der Apsis an der Ostseite ++ Baukosten gespendet von den Christliche Kirchen in der Region Rhein-Hunsrück-Nahe im Bistum Trier, Evangelischen Kirchenkreis an Nahe und Glan, Landesregierung Rheinland-Pfalz ++

  • GPS-Koordinaten: 49.83834, 7.87598
  • Adresse: Alzeyerstraße 63, 55543 Bad Kreuznach
  • Telefon: +49 671 26991
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig
Diese Station gibt es auch in den Touren: Synagogen in Rheinland Pfalz und im Saarland

5. Station: Synagoge Worms

Bild Synagoge Worms
Foto: © willy horsch , cc by-sa 4.0

Denkmalgeschütztes Gebetshaus der jüdischen Gemeinde Worms ++ erbaut 1034, mehrfach zerstört und wieder errichtet ++ eine der ältesten Synagogen in Deutschland ++ zweischiffiger romanischer Neubau 1175, letzter Ausbau 1624, 1938 zerstört ++ heutiges Gebäude 1958 geweiht ++ romanische Türgewände und Säulenkapitelle, hohe gotische Fenster ++ Männersynagoge, Frauensynagoge, Mikwe ++ Thoraschrein Renaissance u. Barock ++ Gedenktafeln für die während des Holocaust umgekommenen Mitglieder der jüdischen Gemeinde zu Worms ++

  • GPS-Koordinaten: 49.633924, 8.366446
  • Adresse: Synagogenplatz, 67547 Worms
  • Telefon: +49 6241 8534707
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

6. Station: Neue Synagoge Beith Schalom Speyer

Bild Neue Synagoge Beith Schalom Speyer
Foto: © anro0002 , cc0

Synagoge, Gemeindehaus der Jüdischen Kultusgemeinde der Rheinpfalz ++ erbaut 2011 ++ Architekt Alfred Jacoby ++ Umbau vorhandenes Gebäude (bis 1991 katholisches St.-Guido-Stift) ++ elliptischer Sakralkraum auf dem Fundament der alten Hallenkirche ++ schlicht gehaltener Beetsaal ++ viereckiges Dachfenster mit Davidstern ++ dreigeschossiges Gemeindehaus ++

  • GPS-Koordinaten: 49.322124, 8.432585
  • Adresse: St. Guido-Stifts Platz, 67346 Speyer
  • Telefon: +49 6232 9901761
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

7. Station: Synagoge Kaiserstraße Trier

Bild Synagoge Kaiserstraße Trier
Foto: © www.zentralratdjuden. de / Ulrich Knufinke, Braunschweig

Synagoge, Gemeinderäume der Jüdischen Kultusgemeinde Trier ++ erbaut 1957 ++ Architekt Alfons Leitl ++ blockartiger Bau, kupfergedeckte Kuppel mit Davidstern, Bruchsteinmauerwerk aus Eifelsandstein ++ Betsaal mit Frauenempore ++ Tafel für die Gefallenen der jüdischen Gemeinde des Ersten Weltkrieges aus der Synagoge Zuckerbergstraße ++ Portalinschrift aus Jesaja 56,7 "Mein Haus wird ein Bethaus für alle Völker genannt werden" ++

  • GPS-Koordinaten: 49.75073, 6.63434
  • Adresse: Kaiserstraße 25, 54290 Trier
  • Telefon: +49 651 9945575
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

8. Station: Synagoge Wittlich

Bild Synagoge Wittlich
Foto: © Willy Horsch / CC-BY-3.0 / Synagoge Wittlich

Ehemalige Synagoge der jüdischen Gemeinde Wittlich ++ 1910 erbaut ++ Architekt Kreisbaumeisters Johannes Vienken ++ 1938 Inneneinrichtung verwüstet ++ 1939 von der Stadt Wittlich gekauft ++ während des Zweiten Weltkriegs Kriegsgefangenenlager ++ von den 250 Wittlicher Juden, die vertrieben bzw. deportiert wurden, kehrte nach dem Krieg kehrte keiner der Überlebenden zurück ++ Jugendstil, Neoromanik ++ Ornament-Malereien reiner Jugendstildekor ++ Gedenktafel ++ 1975 restauriert ++ heute Kultur- und Tagungsstätte ++ Dauerausstellung Jüdisches Leben in Wittlich ++

  • GPS-Koordinaten: 49.988057, 6.88564
  • Adresse: Himmeroder Straße 44, 54516 Wittlich
  • Telefon: +49 6571 4433
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig


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