Der Gartenarchitekt Maximilian Friedrich Weyhe hat als Königlicher Gartenbaudirektor in Düsseldorf das Stadtbild bis in die heutige Zeit geprägt. Daran erinnert unter anderem die Anlage der Königsallee. Die Tour zu biografischen Orten und Gärten des Maximilian Friedrich Weyhe in Düsseldorf beginnt südlich am Schloss Benratht und endet nördlich am Schloss Kalkum. * Gartenreisen*
Denkmalgeschütztes Ensemble Rokoko/Klassizismus ++ erbaut 1773 ++ Architekt Nicolas de Pigage ++ Bauherr Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz ++ Lustschloss, Jagdpark, Weiher, Kanalsystem ++ Flügelbauten und Torhäuser am Corps de Logis ++ Schlosspark (612.000 qm, 17. Jahrhundert) mit Französischem und Englischem Garten (Maximilian Friedrich Weyhe) ++ ab 1821 Sommerresidenz von Friedrich Wilhelm Ludwig von Preußen, 1852-1875 Sommerresidenz der Hohenzollern ++ heute Museum für Europäische Gartenkunst, Museum für Naturkunde, Geschichte des Rheins, Lapidarium, Sammlung an Frankenthaler Porzellan, Museum Corps de Logis mit Themen: Das Leben der Diener, Höfische Tischsitten, Die Jagd bei Hofe ++ wechselnde Ausstellungen, Konzerte, Themenführungen ++ literarischer Ort für Thomas Manns Erzählung "Die Betrogene" ++ seit 1994 Schloss Benrath Musikfestival (Juni-August im Park des Schlosses Open-Air-Konzerte mit Illumination, Wasserspielen und synchronen Musikfeuerwerk) ++ Hochzeitsschloss (Trauungen) ++
Klassizistisches Herrenhaus ++ 1826 erbaut ++ Architekt Adolph von Vagedes ++ erhaltener landschaftlicher Inselpark mit Gartenparterre (wahrscheinlich Maximilian Friedrich Weyhe), Gedenkstein für Maximilian Friedrich Weyhe ++ ab 1843 im Besitz der Prinzessin Luise von Preußen ++ zweigeschossige Wirtschaftsgebäude von 1902 in gotisierenden bzw. renaissanceähnlichen Formen ++ Veranstaltungslocation ++ Hochzeitsschloss ++
Klassizistisches Schloss ++ um 1842 erbaut (Vorbild Villen des Architekten Galeazzo Alessi, 16. Jahrhundert) ++ Bauherr Herzog Ludwig von Arenberg ++ Architekt Josef Niehaus ++ ehemalige Sommerresidenz ++ dreigeschossiger Putzbau auf quadratischem Grundriss ++ Schlosspark mit altem Baumbestand (1843, Maximilian Friedrich Weyhe) ++ Tagungszentrum und Gästehaus ++
Boulevard im Stadtzentrum von Düsseldorf ++ eine der bekanntesten Luxuseinkaufsstraßen Europas ++ Stadtgraben (Kö-Graben) mit historischem Baumbestand (1804 angelegt durch Maximilian Friedrich Weyhe und Wilhelm Gottlieb Bauer), Tritonenbrunnen ++ Kö steht für mondänes „Lebensgefühl“, hochklassige Geschäften, Einkaufszentren, Banken, Hotels ++ früher Kastanienallee, nach dem „Pferdeäpfel-Attentat“ 1848 auf König Friedrich Wilhelm IV. an diesem Ort wurde 1851 die „Kastanienallee“ als Geste gegenüber dem König in „Königsallee“ umbenannt ++
Ehemaliges Adelspalais Spee ++ Park des Gartenarchitekten Maximilian Friedrich Weyhe ++ Stadtgeschichtlich Museum ++ 1874 als Historisches Museum gegründet, seit 1933 Stadtmuseum ++ 1991 Erweiterungsbaus von Niklaus Fritschi ++ Dauerausstellung ++ Sammlungen: Ur- und Frühgeschichte, Ältere Stadtgeschichte, 19. und 20. Jahrhundert ++ Sammlungen zur Düsseldorfer Kunstszene, Düsseldorfer Malerschule ++ Düsseldorfer Literatur (Christian Dietrich Grabbe, Carl Immermann, Heinrich Heine) ++ Komponisten Norbert Burgmüller, Felix Mendelssohn Bartholdy, Clara und Robert Schumann (Porträts, Mobiliar, letzter von Robert Schumann bespielte Flügel) ++ Fotografische Sammlung (30.000 Fotografien, Daguerreotypien, Ambrotypien, Salzpapiernegative und –positive) ++ Grafische Sammlung mit Archiv Lauterbach (Carl Lauterbach, Otto Dix, Max Ernst) ++ fragendes Museum, Stadttheoretische Forum, Stadtmuseum als Diskussionsplattform, Stadtmuseum im Web 2.0 ++ Präsenzbibliothek (75.000 Bücher, Ausstellungskataloge, Zeitschriftenbände zur Stadtgeschichte) ++
Zentraler Stadtpark ++ angelegt im französischen Barock 1769, mehrfach erweitert ++ Fläche 27,73 ha ++ Übergang vom barocken Garten zum Englischen Landschaftsgarten ++ erster Volksgarten Deutschlands ++ heutige Gestalt von 1806 ++ Gartenarchitekten Nicolas de Pigage, Maximilian Friedrich Weyhe ++ Denkmale für Maximilian Friedrich Weyhe, Stephanie von Hohenzollern, Louise Dumont, Christian Dietrich Grabbe ++
Hofgärtnerhaus im historischen Hofgarten ++ regionales Theatermuseum ++ Sammlung Louise Dumont und Gustav Lindemann ++ gegründet 1938, Theatermuseum seit 1981 ++ Dauerausstellung „Museum für Zuschauerkunst“ zur historischen Entwicklung des Theaters, Einblick in die vielschichtige Theaterkunst ++ jährliche Sonderausstellungen ++ Archiv, Bibliothek ++ seit 2005 zweiter Standort (Merowingerstraße 88) ++ Gedenktafel (Bronze) am Gärtnerhaus zur Erinnerung an Maximilian Friedrich Weyhe ++ Inschrift "DEM GESTALTER DIESER ANLAGEN / MAXIMILIAN FRIEDRICH WEYHE / *15.2.1775 IN POPPELSDORF / †25.10.1846 IN DÜSSELDORF / ER WAR EIN BEDEUTENDER GARTENBAUMEISTER DER GOETHEZEIT DER VON 1803 BIS ZU SEINEM TODE IN DÜSSELDORF LEBTE UND WIRKTE. ER WOHNTE IN DIESEM HAUSE VON 1804 BIS 1808. / ANLÄSSLICH SEINES 200. GEBURTSTAGES GESTIFTET VOM HEIMATVEREIN DÜSSELDORFER JONGES" ++
Ehemaliger Friedhof ++ 1816 angelegt ++ Erweiterung durch Maximilian Friedrich Weyhe ++ heute öffentliche Grünanlage ++ erster kommunaler Begräbnisplatz Düsseldorfs ++ erhaltene Grabsteine ++ Gräber u. a. Julius Bayerle, Elisabeth Grube, Johann Peter Hasenclever, Theodor Hildebrandt, Carl Leberecht Immermann, Heinrich Ludwig Philippi, Friedrich Wilhelm von Schadow, Maximilian Friedrich Weyhe ++
Barockschloss, vierflügeliges Wasserschloss, auch ältere Bausubstanz ++ erbaut um 1800 ++ Landschaftsgarten durch Maximilian Weyhe angelegt ++ Gedenktafel im Schlosshof an Sophie von Hatzfeldt (Schloss kam in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch Heirat an die Familie von Hatzfeld) ++ Gedenkstein mit Büste in einem Gartenpavillon erinnert an Ferdinand Lassalle ++ Zweigstelle des Hauptstaatsarchivs des Landes Nordrhein-Westfalen ++ klassische Konzerte, Kulturveranstaltungen ++
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