Die romanischen und gotischen Dorfkirchen sind typisch für die Insel Rügen. Es gibt da wahre Kleinode wie die Kapelle in Bessin. Mit der Kapelle in Vitt hat Karl Friedrich Schinkel seine Handschrift hinterlassen und in Putbus steht ein spätklassizistischer Bau von Friedrich August Stüler. Die Tour zu den architektonische interessantesten Kirchen der Insel Rügen beginnt westlich an der Kapelle in Bessin und endet östlich an der Schlosskirche in Putbus. *Religionsreisen, Architekturreisen*
Kapelle zum Heiligen Kreuz ++ 1482 vom Stralsunder Bürgermeister Matthias Darne gestiftet ++ gotischer achtseitiger Backsteinbau, Kalksandsteinsockel ++ barocker Kanzelaltar von 1743 ++ Bretterdecke mit mittelalterlichen Malereien ++ Ev. Kirchgemeinde Rambin ++
Backsteinkirche ++ 1291 durch Zisterzienser Mönche errichtet ++ 1440 heutige Gestalt, Fachwerk-Langhaus 17. Jahrhundert, Choranbau 18. Jahrhundert ++ gotische Wandmalerei 1470 ++ Antwerpener spätgotischer Schnitzaltar aus Eichenholz mit bemalten Klappflügeln (um 1520 für die Stralsunder Nikolaikirche erworben, 1708 nach Ummanz verschenkt), 12 Szenen aus dem Leben Thomas Beckets (Lordkanzler von Heinrich dem II.) ++ Sakramentsschrein 15. Jahrhundert ++ evangelische Pfarrkirche der Kirchgemeinde Gingst (Insel Ummanz) ++
Gotische Backsteinkirche ++ um 1450 errichtet ++ romanischer Teil: Chor, Apsis, Ostwand des einst dreischiffigen Langhauses ++ war Zentrum Christianisierung Rügens ++ Ende des 15. Jahrhunderts Ziel einer Marienwallfahrt ++ barockes Patronatsgestühl (17. Jahrhundert) ++ seltene Würdigung: Bildnisse der Reformatoren Johannes Bugenhagen und Martin Luther am barocken Kanzelaufgang (1723) ++ dreigeschossiger Altar 18. Jahrhundert ++ Orgel 1895 vom Gothaer Orgelbauer Guido Knauf gebaut ++ spätgotische Triumphkreuzgruppe (15. Jahrhundert) ++
Gotische Kirche des ehemaligen Klosters der Zisterzienser ++ errichtet 1332 ++ barocke Ausstattung um 1780 ++ Schuke Orgel von 1943 ++ Grabplatte des Abtes Johannes Runnenberg († 1475) ++ Bemalung von 1922 (Nikolaus Niemeier), Decke als "Hiddenseer Rosenhimmel" bekannt ++ evangelische Kirchengemeinde Hiddensee ++
Dreischiffige gotische Backsteinkirche ++ errichtet ab 1400 von den Zisterziensern ++ im Inneren hölzernes 1,75 m hohes Reiterstandbild „Ritter Georg zu Pferde“ (um 1500), von der pommerschen Herzogin zur Kirchweihe gestiftet ++ freistehender Glockenstuhl (um 1600) ++ barocker Altar von Michael Müller ++ spätmittelalterliche und barocke Wandmalerei ++ Epitaphien, Pastorenbildnisse ++ restaurierte Grünberg Orgel von 1826 ++ Kriegerdenkmal zur Erinnerung an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges (1923) ++
Einschiffige romanische Basilika ++ Backsteinromanik ++ 1185 auf einem Begräbnishügel der Ranen erbaut, 1215 geweiht ++ älteste Dorfkirche Rügens ++ Taufbrunnen von 1215 ++ Orgel von 1749 (Ernst Marx) ++ freistehender Glockenturm 1670 ++ Barockaltar ++ eingemauerter Priesterstein oder Svantevitstein (von Caspar David Friedrich um 1815 gezeichnet) ++ Ludwig Gotthard Kosegarten war hier 1792-1808 Pastor, Grab an der Kirche (Freund von Caspar David Friedrich und Lehrer von Philipp Otto Runge) ++
Oktogonaler Bau, weißgetünchte Wände, Reetdach ++ Standort oberhalb von Vitt ++ 1806 begonnen, 1816 fertiggestellt ++ für die Uferpredigten des Altenkirchener Pastors Ludwig Gotthard Kosegarten errichtet ++ Bild "Petrus auf dem Meer" von Philipp Otto Runge (1805 von Pastor Kosegarten als Altarbild in Auftrag gegeben, Kopie von Erich Kiefer 1893, Original in der Kunsthalle Hamburg) ++ Wandgemälde "Menschen im Sturm" von Gabriele Mucchi (1990) ++ "Hochzeitskapelle" ++
Neugotische Kirche ++ 1883 errichtet ++ einschiffiger Backsteinbau, 33 m hoher, seitlich angesetzter, achteckiger Kirchturm ++ Auferstehungskapelle 1886 ++ Altarfenster gestiftetvon Kaiserin Auguste-Viktoria, Kruzifix von Prinz Friedrich Carl von Preussen, dem Hildesheimer Missale nachgestaltete Prachtbibel vom Kronprinzenpaar ++++ 2002 Innenausstattung rekonstruiert ++ Ev. Kirchengemeinde Sassnitz ++
Spätromanisch/gotische Backsteinkirche ++ um 1210 erbaut ++ quadratisch gedrungener Turm (um 1500) ++ im 18. Jahrhundert barockes Südschiff ++ Beichtstühle aus der Zeit Schwedisch-Pommerns (1648–1815) ++ barocker Altar aus der Werkstatt des Holzbildhauers Elias Keßler (1727) ++ restaurierte zweigeschossige Orgel des Stralsunder Orgelbauers Christian Kindten (1796), größte Barockorgel auf Rügen, Schleifladen-Instrument mit 23 Register auf zwei Manualen und Pedal, Trakturen mechanisch ++
Holzkirche im schwedischen Baustil ++ 1907 in Stockholm als Musterkirche erworben ++ Bauherr Hugo Sholto Graf von Douglas ++ evangelische Kirchgemeinde Schaprode ++ Orgelkonzerte ++
Backsteinkirche ++ errichtet 1180 ++ ältestes erhaltenes Bauwerk Rügens ++ romanische Basilika mit Querschiff, Langschiff gotisch (14. Jahrhundert) ++ romanische Wandmalereien (einziges Beispiel der Totalausmalung in Norddeutschland) ++ Altar und Kanzel barock ++ Grüneberg-Orgel von 1909 ++ Grab der Prinzessin Elisabeth von Pommern ++ Evangelische Gemeinde Bergen auf Rügen ++
Neoromanische Backsteinkirche ++ errichtet 1912 ++ Architekt August Kaufhold ++ Katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius, Sitz der einzigen katholischen Gemeinde auf Rügen ++
Neobarocke Kirche ++ errichtet 1913 ++ Grundstück von der Fürstin und Herrin zu Putbus gestiftet ++ achteckiger Baukörper, Putzbau, Mansarddach, offenen Laterne ++ Grüneberg-Orgel von 1915 ++ Deutsche Kaiserin und Königin von Preußen Auguste Victoria stiftete die Altarbibel ++ Ev. Kirchgemeinde Sellin ++
Kirchenbau der neuen Sachlichkeit ++ Architekt Erhard Schmidt ++ errichtet 1930 ++ einschiffiger Putzbau ++ Gewölbe erinnert an ein kieloben liegendes Boot (gibt dem Kirchenraum eine besondere Atmosphäre und außergewöhnliche Akustik für Konzerte ++ Außenkanzel zur alte Tradition der Freiluftgottesdienste ++ Sauer Orgel von 1969 ++ 1933 gepflanzte Hitler- und einer Hindenburg-Eiche vor der Kirche ++ 2000 auf dem Vorplatz der Kirche Mahnmal Zum Gedenken an die Opfer aller Kriege, Diktaturen, rassischer und politischer Verfolgung, Flucht und Vertreibung ++ Kirchgemeinde Sellin ++
Gotische Kirche ++ errichtet um 1350 ++ fünfseitiger Chor, Kreuzrippengewölbe mit Birnstabprofil, flachgedecktes Kirchenschiff, Kirchturm aus Holz ++ mittelalterliche Altarmensa und Sakramentsschrein, barocke Kanzel (1653), Grünberg Orgel von 1853 ++ Radleuchter im Kirchenschiff 1868 von den Thiessower Lotsen gestiftet ++ Votivschiff (2001, Lastensegler) ++ 1878-1906 war der Schriftsteller Emil Steurich (1852–1921) Pfarrer ++ evangelische Pfarrkirche der Kirchgemeinde Groß Zicker ++ alter Friedhof mit Jakobstein ++
Spätromanisch/gotische Backsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert ++ Ostchor mit Sakristei zeigen noch deutliche romanische Elemente ++ Langhaus im 15. Jh. erneuert ++ Begräbnisstätte der Familie zu Putbus ++ vier große Sandsteinepitaphien von 1600 ++ außergewöhnliche Barockkanzel von 1708/09 ++ Mehmel-Orgel von 1866 ++ Drehort "Die Heiden von Kummerow" DEFA-Film von Werner Jacobs (DDR/BRD 1967) mit Theo Lingen ++
Spätklassizistische dreischiffige Christus-Kirche ++ 1892 Kursaal von 1846 zur Kirche umgebaut ++ Architekten Friedrich August Stüler, Johann Gottfried Steinmeyer ++ Turm als Campanile ++ Grünbergorgel von 1892 ++
Karte nachladen
Durch Aktivierung dieser Karte wird von der OpenStreetMap Foundation Ihre IP-Adresse gespeichert und Daten nach Großbritannien übertragen. Weitere Informationen zur Erhebung und Nutzung Ihrer Daten durch die OpenStreetMap Foundation erhalten Sie in den dortigen Hinweisen zum Datenschutz.